Perfektion im höchsten Masse… Warum wir Mütter immer 110% geben wollen

 

Perfektionismus

Nach Ansicht mancher Experten streben immer mehr Menschen danach, stets das Optimum aus allem herauszuholen und bauen dadurch  Leistungsdruck auf. Grundsätzlich ist das Streben nach Perfektion nicht per se schlecht oder von vornherein krankmachend, sondern Perfektion hilft vielen Menschen dabei, ihren Alltag bestmöglich zu bewältigen und spornt sie letztlich auch an, erfolgreich zu sein. 

Quelle: lexikonstangl. eu

Mit der Zeit und zunehmender Erfahrung wird man sicherer! Man lässt sich nicht mehr so schnell aus der Fassung bringen… 

Beim zweiten Kind sieht man es dann schon viel gelassener.

Doch beim ersten Kind ist alles neu und man will sein Bestes geben.

Selbstgekochter Brei ,hochwertiges Spielzeug ,jeden Tag an die frische Luft, so wird die Liste lang und länger….

und …dann bin ich ja noch selbst Erzieherin da erwarte ich auch von mir selber 100% Perfektion zum Thema Kindererziehung .

Alles nicht so einfach. Ich habe gelesen man kann nicht in allen Bereichen 100% geben. Doch ich erwarte es meist von mir. Die Schwierigkeit ist es für mich auch etwas mal nicht perfekt zu machen.

Die Psychologin Michaela Schöny gibt  einige Ratschläge, wie man der Perfektionismusfalle entkommen kann:

  • Überlegen Sie sich, was passieren würde, wenn Sie diese oder jene Aufgabe nicht perfekt lösen können? Würde wirklich die Welt untergehen?

  • Schauen Sie sich einmal genau an, welche Anforderungen Sie eigentlich an sich selbst und an andere Menschen stellen. Und wägen Sie dann ab: Welche sind wichtig, und wo wäre es vielleicht angebracht, die Standards anders zu definieren. Ist es etwa wirklich so wichtig, dass die Serviette immer genau an diesem oder jenem Punkt zu liegen hat?

  • Lassen Sie am Abend ihren Tag noch einmal Revue passieren und konzentrieren Sie sich dabei auf all das, was Sie geschafft haben und was ihnen gelungen ist. Nicht darauf, was unerledigt geblieben ist oder wo Sie vermeintlich gescheitert sind.

  • Fangen Sie damit an, sich Fehler zu erlauben und sich diese auch zu verzeihen.

  • Versuchen Sie, Stress aktiv zu bewältigen – etwa mit Bewegung, Meditation, Musik – statt ihn zu verdrängen. Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers!

  • Bauen Sie Ruhephasen in ihren Alltag ein, und üben Sie sich regelmäßig in Achtsamkeit. Dabei konzentriert man sich ausschließlich auf das Hier und Jetzt und fokussiert sich auf den Moment – ohne die Dinge, die gerade passieren, zu bewerten.

  • Machen Sie sich von Zeit zu Zeit bewusst, dass nicht immer alles zu 100 Prozent toll sein muss, dass es auch einmal chaotisch zugehen darf. Das bringt mehr Genuss und Gelassenheit ins Leben. Kinder sind da ein gutes Vorbild, die sind unbeschwert und auch dann glücklich und zufrieden, wenn nicht alles picobello ist.

    Quelle: palverlagstangl. eu

Wie ist es bei euch?

Könnt ihr ohne schlechtes Gewissen einmal Fünf gerade sein lassen?

Eure Meinungen dazu interessieren mich; -)

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