Den meisten Menschen ist es egal wie es dir geht…


Hauptsache du funktionierst !

Wie war oder ?!

Dies ist die Fortsetzung meines Beitrags: Wochenbettdepression-die hässliche Fratze hinter der Maske…In unserer Gesellschaft muss man funktionieren ob als Mutter, Angestellter oder Familienmitglied!!! Mann/Frau kann es sich nicht leisten an einer Depression zu leiden und so verschieben sich die Symtome bei manchen auf das Körperliche. Was man dann maskierte / larvierte Depression nennt. Weitere Fakten zu dieser Art von Depressionen:

Man schätzt, dass bei über der Hälfte der Menschen, die einen Arzt konsultieren, eine “larvierte” Depression vorliegt! (Menschen mit körperlichen Beschwerden, die ein psychisches Syndrom maskieren). Trotzdem wird sie oft nicht erkannt oder unterschätzt. 

Und genau das war mein Problem ich dachte gar nicht an eine Depression denn meine Stimmung war nicht schlecht. Ich wusste nicht einmal das es eine maskierte Depression gibt. Ich dachte bei einer Depression ist man nur traurig aber ich konnte mich doch freuen und Spass haben das passte sogar nicht zu der Diagnose : Depression. Es gibt sicher auch Mischformen aber bei unerklärlichen Schmerzen solltest du hellhörig werden.

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Wikipedia sagt folgendes dazu:

Die larvierte Depression ist eine Sonderform (ein Subtyp) einer depressiven Störung. Sie wird auch somatisierte oder maskierte Depression genannt. Im Vordergrund stehen körperliche Symptome. Die Depression wird im Körper erlebt („vitalisiert“). Es finden sich KopfschmerzenSchwindel,RückenschmerzenAtembeschwerden, Herzbeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, Unterleibsbeschwerden zusammen mit den typischerweise auftretenden Symptomen von Appetitlosigkeitmit GewichtsverlustSchlafstörungen und Vitalstörungen.*Quelle:Wikipedia 

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Deswegen ist Aufklärung so wichtig denn hätte ich früher gewusst was mit mir los ist wäre mir viel erspart geblieben….Schmerzen, Stress und viele Tränen! Vergleichsweise die Symtome einer klassischen  Depression : Das Wort „Depression“ leitet sich vom lateinischen Verb „deprimere“ ab, was „niederdrücken“ bedeutet. 

Bin ich depressiv? HIER gehts zum Selbsttest

Wie geht es nun weiter?

  1. Solltest du das Gefühl haben du bist betroffen wende dich an einen Arzt deines Vertrauens Hausarzt oder Frauenarzt evtl. auch Hebamme.
  2. Weihe eine gute Freundin ein die dich unterstützen kann auch mit den Kindern. Das wichtigste ist das du Hilfe annimmst !!!

Scheu dich nicht davor. Ich habe in meinem Umkreis noch 3 weitere Frauen gehabt die betroffenen waren, es kommt gar nicht so selten vor.

Quelle: pal-verlag.de

Es geht dir bald besser auch wenn Du daran jetzt noch nicht glaubst. Solltest du eine Freundin oder Verwandte haben auf die solche Symtome zutreffen sprich sie an biete ihr Hilfe an unterstützte sie den manchmal ist es einem selber nicht bewusst!!!! 

Was kannst du sonst noch tun : 

Suche Gleichgesinnte im Forum oder in deiner Umgebung es tut gut darüber zu reden Überwinde dich raus an die frische Luft zu gehen, Bewegung verbessert deine Laune. Melde dich in einem Fitnesscenter an mit Kinderbetreuung, du kannst dein Kind abgeben und etwas für dich tun!!!

Mangelerscheinungen

Körperliche Mangelerscheinungen können ebenfalls Depressionen auslösen, z.B. ein starker Blutverlust  der Geburt oder Vitamin- oder Mineralstoffmangel durch einseitige Ernährung.(Quelle: postnartale-depressionen.ch)

Lass unbedingt deine Eisenwerte sowie deinen Vitamin B12 Spiegel messen hast du zu wenig begünstigt das eine Depression!!!


Bist du an weiteren Informationen bezüglich Wochenbettdepression interessiert, kannst Du hier weiterlesen

Bei zeit.de

Hat dir mein Beitag gefallen würde ich mich freuen über ein like von Dir  :-))

♡ grüsse Missionmom






10 Kommentare

  1. Man kann gar nicht oft genug darüber schreiben, eigene Erfahrungen berichten, um endlich dafür zu sensibilisieren. Ich habe großen Respekt vor allen, die das tun.

  2. Vor allem Hebammen. Wenn ich an die Kommentare meiner denke, die ich dann nach dem dritten Besuch “entließ…vieles wird als “normaler Babyblues” oder “normale ambivalente Gefühle” abgetan. (Wobei ich letztere nie hatte, sondern einfach schwer damit zu kämpfen hatte, dass meine Hexe ihre erste Lebenswoche zur Überwachung auf der Intensivstation verbracht hat.) Hebammen sind, neben dem Kind und dem Partner, am nähesten an der Mutter. Und zur Nachsorge gehört nun auch mal darauf zu hören und zu schauen, was so zwischen den Zeilen passiert.

  3. Nun ja, ich bin zwar keine Frau, aber in meiner näheren Verwandtschaft bekommt jemand in ein paar Monaten ein Kind und daher interessiert mich das Thema schon…:-)

  4. Ich selbst kenne auch mehrere Frauen, die an einer Wochenbettdepression erkrankt waren. Danke für den interessanten Beitrag!
    Ich denke, dass Depressionen insgesamt zu viel totgeschwiegen werden und gesellschaftlich nicht als “richtige” Krankheit angesehen werden. Das macht den Umgang für Betroffene doppelt schwer – schließlich ist man in den Augen Anderer schwach und nicht “wirklich” krank.

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