Warum der Weihnachtsmann früher noch gerne vorbeikam

Weihnachtsmann Bedeutung

Warum der Weihnachtsmann früher noch gerne vorbeikam

Ich kann mich noch genau erinnern, an die Vorfreude, die sich über Tage hin aufbaute und sich am 24.12 mit einem mal entlud.

Wir stellten uns immer wieder die selbe Frage “Was bekommen wir nun zu Weihnachten“? Das geliebte Puppen Haus oder Omas Stricksocken ? (wir bekamen sicher immer die gekringelten, selbstgestickten und kratzigen Wollsocken 🙂 heute würden wir sagen – handmade socks -.

Lange fieberten wir diesem Tag entgegen , das Ambiente stimmte…Tannenbaum ein leckeres Menü und bunte Päcken unter dem Baum.

Weihnachten mit Kindern

Tolles Ambiente und fehlende Freude

Das Ambiente stimmt auch noch heute, alles festlich geschmückt das Essen vorzüglich und die Päckchen bunter und grösser denn je. Doch wieso kam der Weihnachtsmann früher lieber vorbei? Wieso würde er dem heutigen Weihnachten am liebsten den Rücken kehren ?

Ganz genau, die glücklichen Kinderaugen fehlen! Ist das auch so bei euch?

Heute wird ein Päckchen nach dem anderen aufgerissen , die Mundwinkel kaum verzogen das „Danke“ kaum zu hören.

Geschenke zu Weihnachten

Es ist fast ein Tag wie jeder andere, ausser vielleicht, dass da mitten im Wohnzimmer eine grosse Tanne steht.Ja, ich glaube da geht es fast allen Eltern heute so, die “Generation dankbar ” hat sich verabschiedet.

Auch wir Eltern wollen den Zauber von damals in unser Wohnzimmer bringen. Mir ist das auf jeden Fall sehr wichtig.

Doch mag es uns einfach nicht mehr gelingen , und das liegt nicht daran das wir heutigen Eltern uns weniger Mühe, geben ganz im Gegenteil.

Ich kann mich an letztes Jahr erinnern, auf die strahlenden Augen bei mir Geschenke auspacken, warteten wir vergebens. Das macht auch die Schenker traurig, die Freude am Schenken fühlt sich nur noch fad an.

Was ist nur mit unser Zeit los? Eigentlich wissen wir es ganz genau! Unsere Kinder haben sich an das Schenken im grossen Stil gewöhnt, jeder Wunsch wird den Kindern doch von den Augen abgelesen.


Im Kinderzimmer stappeln sich die kaum benutzten Spielsachen. Und geht mal etwas kaputt stört es niemanden. Im Kaufladen kann man ja wieder etwas Neues holen. Kostet ja fast nichts mehr.

Was wir als Eltern (Ich und mein Mann) aufgehört haben ist, dass unter dem Jahr beschenken ohne Anlass. Wir bringen vom Einkaufen nur noch kleine Sachen mit z.B. ein Überraschungsei.

Das hat auf jeden Fall schon eine kleine Verbesserung gebracht.

☆☆☆☆☆☆☆☆☆

„Kinder brauchen die Erfahrung, nicht wunschlos glücklich zu sein”, sagt Jörg Maywald. Nicht immer zu bekommen, was man wolle und zu erfahren, dass nicht alles realistisch ist, sei auch im Hinblick auf das spätere Leben wichtig.

– Quelle: http://mobil.berliner-zeitung.de-

HIER gehts zum Artikel

Das denke ich auch, sonst steuert das Kind irgendwann direkt in die Schuldenfalle.

Aushalten zu können, dass nicht jeder Wunsch gleich erfüllbar ist oder manche vielleicht nie, das habe ich gelernt. Ich denke unsere Generation wurde noch “geschult für das Leben “bei der heutigen Generation, mache ich mir da eher Sorgen .

Ich kann euch zu diesem Thema ein ganz tolles Buch empfehlen. Hab ich gelesen und hatte viele gute Gedanken darin!

Die Verwöhnungsfalle: Für eine Erziehung zu mehr Eigenverantwortlichkeit

In diesem Sinne wünsche ich euch noch ein schönen 4. Advent und natürlich schöne Weihnachten:-))

Eure Emily

Kennst Du schon?

selbstgemachte Weihnachtsgeschenke

Weihnachtszeit – Zeit um auch an Andere zu denken

10 Kommentare

  1. Das stimmt wirklich. Alles ist ersetzbar und wird erfüllt. Dass das für die kindliche Entwicklung eher das Gegenteil von gut ist, hast du ja auch bereits geschrieben. Um resilient werden zu können, muss ein Kind auch Enttäuschungen verarbeiten lernen und abwarten können.
    Schade, in welche Richtung die nächste Generation da geführt wird- und ich finde es sehr gut, dass ihr es bei euch anders macht! ? liebe Grüße!

  2. Emily hat kaum Spielzeug. Sie spielt von klein auf nur mit 2 Kuscheltieren. Eines davon ist schon total zerlöchert, weil es aus meiner eigenen Kindheit stammt. Sie wünscht sich zu Weihnachten nur einen Chemiekasten. Wichtiger ist ihr aber, Weihnachten bei Oma und Opa zu verbringen. Obwohl es dort nicht mal einen Baum gibt. Bei uns spielen Geschenke kaum eine Rolle. Wir unternehmen lieber schöne Dinge gemeinsam.

  3. Ja wir müssen uns immer wieder selber daran erinnern, denn am liebsten würde man seinem Kind ja alles geben:-) vielleicht ist das so weil unsere Generation eben nicht so viel hatte.Und irgendwie will man das kompensieren, denke ich manchmal

  4. Nein. Aber wir führen ein sehr einfaches Leben. In unserem Haus gibt es nicht mal Heizungen, wir müssen alles noch mit Holz befeuern. Einfach mal baden ist auch schwierig, wir müssen das Wasser erst 2 Std im Boiler aufwärmen, zb.
    Sie ist ein sehr ernsthaftes Kind, dass sich viel für die politischen Geschehnisse in der Welt interessiert. Ihr ist das Wohl der anderen sehr wichtig. Wir zelebrieren auch Kleinigkeiten. Dadurch lernt sie, dass nichts selbstverständlich ist, und vieles sehr wertvoll. Auf unseren Reisen hat Emily auch sehr viel Armut gesehen. Vielleicht liegt es auch mit daran…. es sind viele Faktoren denke ich. Unser Leben hat uns einfach geprägt. Ich wünsche mir aber oft, dass sie mehr kindlich wäre. Wir machen deshalb sehr viel Quatsch mit ihr. Damit sie viel lachen kann, als Ausgleich.

  5. Ja stimmt, die glücklichen Kinderaugen die auch bei kleinen Geschenken strahlten, gibt es nicht mehr oder nur noch sehr selten.
    Wir leben in einer Konsumwelt und viele Wünsche werden heute zwischendurch erfüllt, in früheren Zeiten musste man auf alles sparen, heute geht man los und besorgt.
    Sicher gibt es auch viele Menschen die immer noch auf alles sparen müssen aber da ja in unserer Konsumgesellschaft für so ziemlich jeden Geldbeutel in verschiedenen Qualitäten was dabei ist, fällt es heute leichter sich Wünsche schneller zu erfüllen.
    Dadurch ist ein Geschenk aber nichts besonderes mehr, leider.

  6. Ob Kinder heute noch glänzende Augen bekommen, beim Geschenke auspacken? Wenn die Eltern Liebe und Aufmerksamkeit nicht mit Geld und allgegenwärtiger Fürsorge verwechseln, ja. Meine Kinder sind gerade eben beim erwachsen werden, manche würden sogar behaupten mit 20 und 25 ist man bereits erwachsen. Ihre Augen glänzen nach wie vor. Und ich weiß das die Augen ihrer Kinder ebenfalls strahlen werden… Ein Kind erziehen ist möglich, einem Kind Vorbild sein aber die einzige Möglichkeit.

  7. Hallo odersoblog
    Ja dieses Jahr hatten wir auch glänzende Augen. Es gab dieses Mal gestaffelt Geschenke nicht alles an einem Tag.So wurde jedes Geschenk gewürdigt 🙂 lg Mission-mom

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wordpress Anti-Spam durch WP-SpamShield